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<title>Staumauer</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Staumauer</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Eine <b>Staumauer</b> ist das <a href="Wasserbau" title="Wasserbau">wasserbauliche</a> Kernelement einer <a href="Stauanlage" title="Stauanlage">Stauanlage</a> und wird im Regelfall an Engstellen von <a href="Tal" title="Tal">Tälern</a> errichtet. Der sich vor dem <a href="Absperrbauwerk" title="Absperrbauwerk">Absperrbauwerk</a> bildende <a href="Stausee" title="Stausee">Stausee</a> kann als <a href="Wasserspeicher" title="Wasserspeicher">Wasserspeicher</a> unterschiedlichen Zwecken dienen. In Bezug auf <a href="Geomorphologie" title="Geomorphologie">Morphologie</a> und <a href="Geologie" title="Geologie">Geologie</a> stellt eine Mauer hohe Anforderung an den <a href="Baugrund" title="Baugrund">Untergrund</a> und übernimmt im Gegensatz zu einem <a href="Staudamm" title="Staudamm">Staudamm</a> gleichzeitig die Trag- und Dichtungsfunktion.<sup id="cite_ref-Rißler_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Rißler-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die in der Anfangszeit aus Naturstein-<a href="Mauerwerk" title="Mauerwerk">Mauerwerk</a> errichteten Absperrbauwerke bestehen seit Mitte des 20. Jahrhunderts vornehmlich aus unbewehrtem Massen<a href="Beton" title="Beton">beton</a>. Besonders im <a href="Hochgebirge" title="Hochgebirge">Hochgebirge</a> können damit Wasserspeicher mit sehr großen <a href="Fallh%C3%B6he_(Wasserbau)" title="Fallhöhe (Wasserbau)">Stauhöhen</a> gebaut werden.<sup id="cite_ref-Spektrum_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Spektrum-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Je nach Art ihres Tragverhaltens werden die Bauweisen eingeteilt in: Gewichtsstaumauern, Bogenstaumauern und Pfeilerstaumauern. Weitere Bauformen bestehen aus einer Kombination der drei Bauarten.<sup id="cite_ref-DIN10_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-DIN10-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Gesamtanlage aus Staumauer und Stausee wird zusammen mit den weiteren Betriebselementen wie Vorsperre, Grundablass, Kraftwerk etc. als <i><a href="Talsperre" title="Talsperre">Talsperre</a></i> bezeichnet.<sup id="cite_ref-DIN_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-DIN-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gründung"><span id="Gr.C3.BCndung"></span>Gründung</h2></div>
<p>Die <a href="Gr%C3%BCndung_(Bauwesen)" title="Gründung (Bauwesen)">Gründung</a> einer Staumauer hat ausschließlich auf tragfähigem <a href="Felsen" title="Felsen">Fels</a> zu erfolgen. Dessen <a href="Geotechnik" title="Geotechnik">geomechanischen</a> und strukturgeologischen Eigenschaften bestimmen zusammen mit der <a href="Tal" title="Tal">Talform</a> (Muldental, U- oder V-Tal) die Bauart der Staumauer, die zusammen mit dem <a href="Baugrund" title="Baugrund">Untergrund</a> das <a href="Tragwerk_(Bauwesen)" title="Tragwerk (Bauwesen)">Tragwerk</a> des Sperrbauwerks bildet<sup id="cite_ref-DIN11_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-DIN11-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Dieses Tragwerk muss sicherstellen, dass die auftretenden Kräfte aus dem <a href="Wasserdruck" title="Wasserdruck">Wasserdruck</a> gezielt in den Untergrund bzw. in die Talflanken abgeleitet werden. Deshalb sind geologische Voruntersuchungen zur Feststellung der felsmechanischen Eigenschaften im Sperrenbereich, insbesondere im Hinblick auf Dichtigkeit und Festigkeit von Untergrund und Talflanken notwendig. Die Felsoberfläche als Gründungssohle muss sorgfältig vorbereitet und gesäubert werden, wobei <a href="Verwitterung" title="Verwitterung">verwittertes</a> <a href="Gestein" title="Gestein">Gestein</a> abzutragen ist und vorhandene <a href="Kluft_(Geologie)" title="Kluft (Geologie)">Klüfte</a> und Spalten geschlossen und abgedichtet werden müssen. Bei gebogenen Mauern müssen auch die <a href="Widerlager_(Bautechnik)" title="Widerlager (Bautechnik)">Widerlager</a> an den Talhängen ausreichend tragfähig sein und sind entsprechend zu behandeln.<sup id="cite_ref-DIN10_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-DIN10-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Um eine <a href="Unterl%C3%A4ufigkeit" title="Unterläufigkeit">Unterläufigkeit</a> zu vermeiden und den <a href="Sohlenwasserdruck" title="Sohlenwasserdruck">Sohlenwasserdruck</a> zu mindern ist auf ausreichende Dichtheit des Untergrundes im Bereich des Absperrbauwerkes zu achten. Dazu kann ein <a href="Dichtungsteppich" title="Dichtungsteppich">Dichtungsteppich</a> auf der Sohle vor der Sperre dienen oder es kann ein Dichtungsschleier in den Untergrund eingepresst werden.
</p><p>Bei Gewichtsstaumauern erfolgt die Lastabtragung im Wesentlichen über <a href="Scherung_(Mechanik)" title="Scherung (Mechanik)">Scherspannung</a> auf der Gründungssohle. Zur Erhöhung der <a href="Gleitsicherheit" title="Gleitsicherheit">Gleitsicherheit</a> ist eine vertiefte Einbindung in den Fels vorteilhaft, die schonend und nicht durch Sprengung erfolgen sollte, um die Gründungssohle nicht aufzulockern. Je größer die Krafteinleitung, desto tiefer muss die Einbindung sein. Auch die Ausbildung der Gründungsfläche mit <a href="Verzahnung" title="Verzahnung">Verzahnung</a> erhöht die <a href="Reibung" title="Reibung">Reibung</a> so wie auch die Herstellung von Betonblomben zwischen Fels und Mauer.<sup id="cite_ref-atcold_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-atcold-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Exzentrisch wirkende <a href="Gebirgsanker" title="Gebirgsanker">Vorspannanker</a> an der Wasserseite der Mauer gegen eventuell auftretende Zugspannungen sind kritisch zu sehen, da sie auf eine Lebenszeit von 100 Jahren ausgelegt sein müssen. Sie erfordern einen stabilen Felsuntergrund und erzeugen konzentrierte Ankerkräfte auf der Mauerkrone.<sup id="cite_ref-Rißler_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-Rißler-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Österreich dürfen sie nur bei bestehenden Anlagen und in Ausnahmefällen eingebaut werden.<sup id="cite_ref-Betonsperre_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Betonsperre-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zum Nachweis der Standsicherheit des Gesamttragwerks wird heutzutage die <a href="Finite-Elemente-Methode" title="Finite-Elemente-Methode">Finite-Elemente-Methode</a> verwendet. Damit können auch die Belastungen aus der Sickerströmung und der Auftriebswirkung für Mauer und Untergrund berücksichtigt werden.<sup id="cite_ref-FEM_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-FEM-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sohlenwasserdruck_und_Kontrollgang">Sohlenwasserdruck und Kontrollgang</h2></div>
<p>Der hohe <a href="Wasserstand" title="Wasserstand">Wasserstand</a> in der Talsperre erzeugt einen entsprechend hohen Wasserdruck, der wegen der <a href="Permeabilit%C3%A4t_(Geowissenschaften)" title="Permeabilität (Geowissenschaften)">Restdurchlässigkeit</a> zu einer Durchströmung von Mauer und Untergrund führt. Dadurch wird das gesamte Tragwerk unter <a href="Statischer_Auftrieb" title="Statischer Auftrieb">Auftrieb</a> gesetzt, der als <a href="Porenwasserdruck" class="mw-redirect" title="Porenwasserdruck">Porenwasserdruck</a> bzw. <a href="Sohlenwasserdruck" title="Sohlenwasserdruck">Sohlenwasserdruck</a> der Auflast aus der Mauer entgegenwirkt. Nach DIN 19700 muss dieser bei der Bemessung berücksichtigt werden<sup id="cite_ref-DIN10_3-2" class="reference"><a href="#cite_note-DIN10-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, um auch mögliche Zugspannungen an der Wasserseite zu detektieren. Ein <a href="Kontrollgang_(Stauanlage)" title="Kontrollgang (Stauanlage)">Kontrollgang</a> auf der Gründungssohle in Längsrichtung der Mauer dient der Überwachung des Bauwerks und der deutlichen Reduzierung des nach oben wirkenden Sohlenwasserdrucks. Er bietet Platz für verschiedene Messeinrichtungen zum Verformungsverhalten und der Kontrolle des Sohlenwasserdrucks einschließlich des Sickerwasseranfalls hinsichtlich Menge, Herkunft und Analyse der Schwebstofffracht. Daneben gestattet der Gang die Überprüfung der Drainagen auf Funktionsfähigkeit und der evtl. Instandsetzung sowie nachträgliche Arbeiten zur Abdichtung von Untergrund und Bauwerk.<sup id="cite_ref-Rißler_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-Rißler-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die 19700 Teil 11 sieht seit 1986 einen solchen Prüfgang im unteren Teil nahe der Stauwand als erforderlich an.<sup id="cite_ref-DIN11_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-DIN11-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die ab 1890 gebauten Bruchsteinmauern, die meistens auf einem Entwurf von <a href="Otto_Intze" title="Otto Intze">Prof. Intze</a> basieren, waren noch ohne Sohlenwasserdruck bemessen, aber mit einem angenommenen Wasserspiegel bis zur Mauerkrone. Um das Eindringen von Wasser zu mindern und den Fließweg im Untergrund zu verlängern, hatte er den sogenannten „<a href="Intze-Prinzip" title="Intze-Prinzip">Intze-Keil</a>“ vorgesehen. Diese im Bereich des höchsten Wasserdrucks am Fuß der Mauer eingebrachte und verdichtete Vorschüttung aus bindigem Material trug zur ersten Reduzierung des Sohlwasserdrucks bei. Spätere Untersuchungen zur Durchlässigkeit dieses Materials haben eine deutliche Abdichtungswirkung nicht bestätigt.<sup id="cite_ref-Rißler_1-3" class="reference"><a href="#cite_note-Rißler-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Keil reichte ungefähr bis zur halben Höhe der Mauer. Die obere Hälfte hatte einen wasserdichten <a href="Putz_(Bauteil)" title="Putz (Bauteil)">Putz</a> mit Dichtanstrichen erhalten und war durch ein Vorsatzmauerwerk geschützt. Eindringendes Wasser sollte durch Tonrohrdrainagen an der Wasserseite aufgefangen werden, die im unteren Viertel der Mauer über Sammler zur Luftseite geführt wurden. Leider wurden die Drainagen häufig bei Sanierungen durch Verpressarbeiten verschlossen.
</p><p>Einen Kontrollgang besaßen die Intze-Mauern nicht. Ab den 1980er Jahren zogen die <a href="Aufsichtsbeh%C3%B6rde" title="Aufsichtsbehörde">Aufsichtsbehörden</a> die <a href="Standsicherheit" title="Standsicherheit">Standsicherheit</a> dieser Mauern in Zweifel. Als Folge wurde die Absenkung des erlaubten Stauziels angeordnet und eine Sanierungsverfügungen erlassen. Damit wurde der obere Bereich des Einstaus und damit der größte Volumenanteil dem Betrieb der Talsperre entzogen, sodass die angestrebten Ziele zum Hochwasserschutz oder zur Erzeugung von Energie wirtschaftlich nur noch unzureichend verfolgt werden konnten. Die folgenden Anpassung an die <a href="Anerkannte_Regeln_der_Technik" title="Anerkannte Regeln der Technik">Anerkannten Regeln der Technik</a> führten mehrfach zum <a href="Streckenauffahrung" title="Streckenauffahrung">Auffahren</a> von Drainage- und Kontrollstollen auf der Gründungssohle dieser Talsperren.<sup id="cite_ref-BAW_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-BAW-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die seit den 1950er Jahren gebauten Talsperren mit Gewichtsstaumauern wurden mehrheitlich mit derartigen Kontrollstollen errichtet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bautypen">Bautypen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gewichtsstaumauer">Gewichtsstaumauer</h3></div>
<p>Eine Gewichtsstaumauer ist im Prinzip eine <a href="Schwergewichtswand" title="Schwergewichtswand">Schwergewichtswand</a>, die allein durch ihr Eigengewicht die horizontal wirkende Kraft des Wassers über <a href="Mechanische_Spannung" title="Mechanische Spannung">Schubspannung</a> in den Felsuntergrund ableitet. Die Mauern benötigen daher immer guten und standfesten Baugrund aus Fels. Mit einem bogenförmigen Grundriss können temperaturbedingte Dehnungen zusätzlich ausgeglichen werden.<sup id="cite_ref-RV_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-RV-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Baumaterial wurde anfangs Mauerwerk aus Bruchstein verwendet, das seit den 1920er Jahren durch Beton ersetzt worden ist. In den <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">USA</a> wird neuerdings auch <a href="Walzbeton" title="Walzbeton">Walzbeton</a> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic"><i>Roller Compacted Concrete</i></span>, kurz <i>RCC</i>) eingesetzt<sup id="cite_ref-Strobl_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-Strobl-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Der Mauertyp eignet sich für breite und weniger tiefe Täler mit schwach geneigten Talflanken.
</p><p>Die Aufstandsfläche verläuft im Querschnitt entweder annähernd horizontal, oder zur Luftseite hin ansteigend, was für die Gleitsicherheit vorteilhaft ist.<sup id="cite_ref-Statik_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-Statik-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Querschnitt ist eine Gewichtsstaumauer ungefähr dreieckförmig mit einer Erweiterung im Kronenbereich zur Aufnahme einer Fahrbahn, über die Arbeiten an Mauer und Einbauten erfolgen können. Das Verhältnis von Sohlenbreite zu Höhe beträgt ungefähr 2:3 mit einer nahezu senkrechten <a href="Wasserseite" title="Wasserseite">Wasserseite</a>. Mit ihren luftseitigen Neigungen zwischen 1:0,65 und 1:0,8 sind diese Bauwerke relativ schlank.<sup id="cite_ref-Spektrum_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-Spektrum-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Größere Gewichtsstaumauern haben im Allgemeinen einen oder mehrere <a href="Kontrollgang" class="mw-redirect" title="Kontrollgang">Kontrollgänge</a>, in denen sich <a href="Drainage_(Bau)" class="mw-redirect" title="Drainage (Bau)">Drainagen</a> und Messinstrumente zur Überwachung befinden. Betonmauern sind gegenüber Mauern aus Bruchstein empfindlich gegenüber Temperatureinflüssen und müssen deshalb konstruktiv mit Dehnungsfugen ausgeführt werden. Diese liegen im Abstand von 15 bis 30 Meter übereinander und besitzen Blockstärken von 25 bis 40 Metern.<sup id="cite_ref-Rißler_1-4" class="reference"><a href="#cite_note-Rißler-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In Deutschland gibt es 74 Gewichtsstaumauern<sup id="cite_ref-RV_10-1" class="reference"><a href="#cite_note-RV-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, die älteste ist die <a href="Eschbachtalsperre" title="Eschbachtalsperre">Eschbachtalsperre</a> von 1891. Eine große Anzahl steht in den Mittelgebirgen Eifel, Sauerland, Bergisches Land, dem Harz und im Thüringer Wald sowie in Sachsen. Die größten sind <a href="M%C3%B6hnetalsperre" title="Möhnetalsperre">Möhnetalsperre</a> und <a href="Edertalsperre" class="mw-redirect" title="Edertalsperre">Edertalsperre</a>. Nach 1945 wurden die Mauern mehrheitlich aus Beton und mit einem geraden Grundriss gebaut. Die jüngste Gewichtsstaumauer in Deutschland ist 2005 mit der <a href="Talsperre_Leibis-Lichte" title="Talsperre Leibis-Lichte">Talsperre Leibis-Lichte</a> in <a href="Th%C3%BCringen" title="Thüringen">Thüringen</a> errichtet worden. Die älteste betonierte Gewichtsstaumauer Europas staut das Wasser des <a href="P%C3%A9rolles-See" title="Pérolles-See">Pérolles-Sees</a> in <a href="Freiburg_im_%C3%9Cechtland" title="Freiburg im Üechtland">Freiburg/Fribourg</a> (Schweiz) und wurde 1872 fertiggestellt. Nach Stand 2010 steht die höchste Gewichtsstaumauer in der <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a>: <a href="Grande_Dixence" class="mw-redirect" title="Grande Dixence">Grande Dixence</a>.
</p><p><b>Bildergalerie Gewichtsstaumauern</b>
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-packed">
<li class="gallerybox" style="width: 182px">
<div class="thumb" style="width: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">DE: <a href="Diemeltalsperre" class="mw-redirect" title="Diemeltalsperre">Diemeltalsperre</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 162px">
<div class="thumb" style="width: 160px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">DE: <a href="Rappbode-Talsperre" title="Rappbode-Talsperre">Rappbode-Talsperre</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 182px">
<div class="thumb" style="width: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">AT: Staumauer <a href="Gro%C3%9Fer_M%C3%BChldorfer_See" title="Großer Mühldorfer See">Großer Mühldorfer See</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 162px">
<div class="thumb" style="width: 160px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">CH: <a href="Grande_Dixence" class="mw-redirect" title="Grande Dixence">Grande Dixence</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 195.33333333333px">
<div class="thumb" style="width: 193.33333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">CN: <a href="Drei-Schluchten-Talsperre" title="Drei-Schluchten-Talsperre">Drei-Schluchten-Talsperre</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 182px">
<div class="thumb" style="width: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">US: <a href="Grand-Coulee-Talsperre" title="Grand-Coulee-Talsperre">Grand-Coulee-Talsperre</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 182px">
<div class="thumb" style="width: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">RU: <a href="Bratsker_Stausee" title="Bratsker Stausee">Bratsker Stausee</a></div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bogenstaumauer">Bogenstaumauer</h3></div>
<p>Bogenstaumauern, in Österreich auch <i>Gewölbestaumauer</i> genannt, gelangen bevorzugt in verhältnismäßig engen und steilen Tälern zur Ausführung, sodass sie vorwiegend im <a href="Hochgebirge" title="Hochgebirge">Hochgebirge</a> anzutreffen sind. Grundsätzlich bestehen sie aus Beton und sind im Vergleich zu ihrer Höhe sehr schlank, wodurch zum Bau deutlich weniger Material benötigt wird als bei einer Gewichtsmauer. Wegen der relativ kleinen Aufstandsfläche ist eine sorgfältige Gründung auf stabilem Fels unumgänglich.
</p><p>Im Grundriss und oft auch im Querschnitt sind Bogenstaumauern wie ein Bogen gekrümmt und können große Höhen erreichen. Die sich aus dem Wasserdruck aufbauenden Kräfte werden wie bei einer <a href="Bogenbr%C3%BCcke" title="Bogenbrücke">Bogenbrücke</a> überwiegend als Druckkräfte in Richtung der Wandachse links und rechts auf die Talflanken übertragen.<sup id="cite_ref-Spektrum_2-2" class="reference"><a href="#cite_note-Spektrum-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zur Anpassung an die geologischen Verhältnisse und um die Steifigkeit der Widerlager zu homogenisieren wird ein <i>Pulvino</i> als <a href="Fundament" title="Fundament">Stützung</a> in der Umfangsfuge eingebaut. Das Bauelement gibt der Mauer die Möglichkeit, sich an der Stelle aufgrund der wechselnden Wasserdruckkräfte elastisch zu verdrehen, ohne dass Risse in Mauer und Felsuntergrund entstehen.<sup id="cite_ref-Rißler_1-5" class="reference"><a href="#cite_note-Rißler-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die DIN 4048 differenziert noch die Bogenstaumauern in:<sup id="cite_ref-DIN_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-DIN-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<dl><dt>Gleichradien-Staumauern</dt>
<dd>Diese Bogenstaumauern besitzen in jedem Horizontalschnitt auf der Wasserseite den gleichen Krümmungsradius. Naturgemäß wird bei steilen Talflanken der Öffnungswinkel der Mauer nach unten hin kleiner. Bei breiteren Tälern bleibt der Öffnungswinkel fast gleich und man spricht von einer <i>Zylinderstaumauer</i>.</dd></dl>
<dl><dt>Gleichwinkel-Staumauern</dt>
<dd>Bei diesen doppelt gekrümmten Mauern besitzen alle Horizontalschnitte den gleichen Öffnungswinkel, wodurch sich der Krümmungsradius entsprechend ändert.</dd></dl>
<dl><dt>Kuppelstaumauern</dt>
<dd>Diese Bogenstaumauern sind die heute üblich gebauten Mauern. Sie sind sehr schlank mit Krümmung in vertikaler und horizontaler Richtung, weshalb sie auch <i>Doppelbogenstaumauern</i> genannt werden. Sie besitzen in allen Horizontalschnitten unterschiedliche Radien und Öffnungswinkel.<sup id="cite_ref-Spektrum_2-3" class="reference"><a href="#cite_note-Spektrum-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>Aufgrund der fehlenden Voraussetzungen gibt es in Deutschland mit der <a href="Ofenwaldsperre" title="Ofenwaldsperre">Ofenwaldsperre</a> nur eine Bogenstaumauer. In Europa sind die meisten in den drei <a href="Alpen" title="Alpen">Alpenländern</a> zu finden.
</p><p><b>Bildergalerie Bogenstaumauern</b>
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-packed">
<li class="gallerybox" style="width: 182px">
<div class="thumb" style="width: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">DE: <a href="Ofenwaldsperre" title="Ofenwaldsperre">Ofenwaldsperre</a> im Ober<a href="Allg%C3%A4u" title="Allgäu">allgäu</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 185.33333333333px">
<div class="thumb" style="width: 183.33333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">AT: <a href="K%C3%B6lnbreinsperre" class="mw-redirect" title="Kölnbreinsperre">Kölnbreinsperre</a> in <a href="K%C3%A4rnten" title="Kärnten">Kärnten</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 182px">
<div class="thumb" style="width: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">CH: <a href="Lago_di_Vogorno" title="Lago di Vogorno">Lago di Vogorno</a> mit Verzasca-Mauer</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 162px">
<div class="thumb" style="width: 160px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">AU: <a href="Gordon-Staumauer" class="mw-redirect" title="Gordon-Staumauer">Gordon-Staumauer</a> in <a href="Tasmanien" title="Tasmanien">Tasmanien</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 162px">
<div class="thumb" style="width: 160px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">TR: Staumauer des oberen Manavgatstausees <a href="Oymap%C4%B1nar-Talsperre" title="Oymapınar-Talsperre">Oymapınar-Talsperre</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 182.66666666667px">
<div class="thumb" style="width: 180.66666666667px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">GE: <a href="Enguri-Staumauer" title="Enguri-Staumauer">Enguri-Staumauer</a> – höchste der Erde</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Pfeilerstaumauer">Pfeilerstaumauer</h3></div>
<p>Pfeilerstaumauern sind Betonbauwerke für relativ breite Täler mit flachen Talhängen. Die Lastabtragung entspricht einer Gewichtsstaumauer, wobei das Tragwerk wie bei einer <a href="Br%C3%BCcke" title="Brücke">Brücke</a> aus einzelnen <a href="Pfeiler" title="Pfeiler">Pfeilern</a> besteht<sup id="cite_ref-Pfeiler_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-Pfeiler-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Auf diese stützt sich die Stauwand in Form von ebenen, geneigten <a href="Platte_(Technische_Mechanik)" title="Platte (Technische Mechanik)">Platten</a> oder von einzelnen <a href="Gew%C3%B6lbe" title="Gewölbe">Gewölben</a> bzw. <a href="Kuppel" title="Kuppel">Kuppeln</a> ab. Die gleich weit voneinander entfernt stehenden Pfeiler sind meist gleichartig aufgebaute <a href="Scheibe_(Technische_Mechanik)" title="Scheibe (Technische Mechanik)">Scheiben</a> (Wände), die in ihrer Achsrichtung die Druckkräfte aus dem Wasserdruck in den Untergrund ableiten. Bei geneigter Wasserseite kann der Wasserdruck vorteilhaft mit einer <a href="Lotrichtung" title="Lotrichtung">vertikalen</a> Komponente aufgenommen werden, wodurch das geringere Gewicht der Mauer ausgeglichen wird<sup id="cite_ref-Strobl_11-1" class="reference"><a href="#cite_note-Strobl-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Wegen ihrer geringen <a href="Grundfl%C3%A4che_(Architektur)" title="Grundfläche (Architektur)">Grundfläche</a> ist die Belastung des Baugrunds unter den Pfeilern verhältnismäßig hoch, weshalb der Felsuntergrund eine ausreichende Tragfähigkeit aufweisen muss.
</p><p>Die Problematik des Sohlenwasserdrucks bei Gewichtsstaumauern hat schon relativ früh zur Entwicklung dieser „aufgelösten Staumauern“ geführt<sup id="cite_ref-Rißler_1-6" class="reference"><a href="#cite_note-Rißler-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, denn der freie Raum zwischen den Pfeilern bewirkt eine starke Reduzierung des Sohlenwasserdrucks, der sich in diesen Bereichen entspannen kann<sup id="cite_ref-Pfeiler_13-1" class="reference"><a href="#cite_note-Pfeiler-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Die offene, aufgelöste Bauweise hat gegenüber einer Gewichtsstaumauer eine deutlich geringere Gesamtmasse zur Folge und bietet eine gute Zugänglichkeit zu allen Anlagenteilen. Jedoch erfordert ihre Feingliedrigkeit wegen der umfangreichen Schalungsarbeiten und des aufwändigeren Bewehrungseinbaus einen erhöhten Bauaufwand<sup id="cite_ref-Spektrum_2-4" class="reference"><a href="#cite_note-Spektrum-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, der durch die Einsparungen beim Konstruktionsmaterial nicht aufgewogen wird.<sup id="cite_ref-Strobl_11-2" class="reference"><a href="#cite_note-Strobl-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Darüber hinaus sind Pfeilerstaumauern empfindlich hinsichtlich Widerlagerverschiebungen und innerer Spannung des Betons aufgrund von <a href="Schwinden_(Beton)" title="Schwinden (Beton)">Schwinden</a> und <a href="Kriechen_(Werkstoffe)" title="Kriechen (Werkstoffe)">Kriechen</a>. Bei zu wenig eingebauter <a href="Bewehrung" title="Bewehrung">Bewehrung</a> besteht die Gefahr großer Rissbildung.<sup id="cite_ref-Rißler_1-7" class="reference"><a href="#cite_note-Rißler-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Um Temperaturschwankungen im 'luftigen' Bauwerk zu reduzieren wurden beispielsweise bei der <a href="Oleftalsperre" title="Oleftalsperre">Oleftalsperre</a> die Pfeilerzwischenräume verschlossen, sodass die Luftseite als glatte Wand erscheint.
</p><p>Je nach Ausbildung der Pfeiler und der wasserseitigen Wand als Platte oder Gewölbe wird unterschieden nach<sup id="cite_ref-Rißler_1-8" class="reference"><a href="#cite_note-Rißler-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>:
</p>
<dl><dt>Pfeilerplattenstaumauer</dt>
<dd>Die Pfeiler der Pfeilerplattenstaumauer sind als dreiecksförmige oder trapezförmige Wände aufgebaut, auf denen die Stauwand aufliegt. Zwischen den Wandfundamenten ergeben sich breite Abstände zum Abbau des Sohlwasserdrucks. Die Segmente zwischen den Pfeilern werden durch Platten an der Wasserseite überbrückt.</dd></dl>
<dl><dt>Pfeilerkopfstaumauer oder Hohlpfeilerstaumauer</dt>
<dd>Die Pfeiler der Pfeilerkopfstaumauer sind einzelne Baukörper in Pfeilerzellenbauweise<sup id="cite_ref-WVER_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-WVER-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Zwischen diesen begehbaren Hohlpfeilern ist auf der Sohle eine Fuge zur Entspannung des Sohlwasserdrucks angeordnet. Wegen der unvermeidlichen Bewegungen der Bauteile untereinander müssen die wasserseitigen Dichtungen sorgfältig ausgebildet werden (Skizze Nr. 33 in <sup id="cite_ref-System_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-System-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>).</dd></dl>
<dl><dt>Pfeilergewölbestaumauer</dt>
<dd>Bei der Pfeilergewölbestaumauer, auch als <i>Gewölbereihenstaumauer</i> oder <i>Vielfachbogenstaumauer</i> bezeichnet, werden die Segmente der Stauwand nicht mit Platten, sondern mit einfach oder doppelt gekrümmten Gewölben verbunden (Skizze Nr. 37 in <sup id="cite_ref-System_15-1" class="reference"><a href="#cite_note-System-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>).</dd></dl>
<p>Die einzige Gewölbereihenstaumauer in Deutschland ist die <a href="Linachtalsperre" title="Linachtalsperre">Linachtalsperre</a> in <a href="Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Baden-Württemberg">Baden-Württemberg</a>. Die Oleftalsperre des <a href="Wasserverband_Eifel-Rur" title="Wasserverband Eifel-Rur">Wasserverband Eifel-Rur</a> ist Deutschlands einzige Pfeilerkopfstaumauer. In den USA sind deutlich mehr Pfeilerstaumauern gebaut worden, die zum Teil Kombinationen aus den genannten Typen sind (siehe nächster Abschnitt Sonstige Staumauern).
</p><p><b>Bildergalerie Pfeilerstaumauern</b>
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-packed">
<li class="gallerybox" style="width: 185.33333333333px">
<div class="thumb" style="width: 183.33333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">DE: <a href="Linachtalsperre" title="Linachtalsperre">Linachtalsperre</a> im <a href="Schwarzwald" title="Schwarzwald">Schwarzwald</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 176px">
<div class="thumb" style="width: 174px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">DE: <a href="Oleftalsperre" title="Oleftalsperre">Oleftalsperre</a> in der <a href="Eifel" title="Eifel">Eifel</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 215.33333333333px">
<div class="thumb" style="width: 213.33333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">BE: <a href="Talsperre_B%C3%BCtgenbach" title="Talsperre Bütgenbach">Talsperre Bütgenbach</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 162px">
<div class="thumb" style="width: 160px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">FR: <a href="Daniel-Johnson-Talsperre" class="mw-redirect" title="Daniel-Johnson-Talsperre">Daniel-Johnson-Talsperre</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 162px">
<div class="thumb" style="width: 160px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">US: Lake Hodges in <a href="Kalifornien" title="Kalifornien">Kalifornien</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 152px">
<div class="thumb" style="width: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">US: Bartlett Lake in <a href="Arizona" title="Arizona">Arizona</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 176.66666666667px">
<div class="thumb" style="width: 174.66666666667px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">IR: <a href="Sefid-Rud-Talsperre" title="Sefid-Rud-Talsperre">Sefid-Rud-Talsperre</a> im Nord-<a href="Iran" title="Iran">Iran</a></div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sonstige_Staumauern">Sonstige Staumauern</h3></div>
<p>In einigen Fällen sind auch kombinierte Bauarten entstanden, besonders bei Erhöhungen oder sonstigen Umbauten an den Sperrbauwerken. Dies gilt auch in Kombination mit Staudämmen, wobei die Setzungen und Spreizbewegungen der Dämme Berücksichtigung finden müssen. Nach DIN 19700-11 müssen dabei alle Bauteile als Ganzes zusammenwirken, um die Lasten sicher in den Baugrund abzuleiten.<sup id="cite_ref-DIN11_5-2" class="reference"><a href="#cite_note-DIN11-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine <a href="Hybrid" title="Hybrid">Hybrid</a>-Bauart ist die <i>Bogengewichtsmauer</i>, die eine Schwergewichtsmauer mit einer Bogenstaumauer kombiniert. Die Lastabtragung erfolgt je nach Geometrie der einwirkenden Wasserkräfte mehr wie eine Gewichtsstaumauer oder mehr wie eine Bogenstaumauer, sodass ein dreidimensionales Tragverhalten entsteht. Eine Vertreterin ist die Intze-Mauer der <a href="Urfttalsperre" title="Urfttalsperre">Urfttalsperre</a>, die nachweislich dieses Verhalten zeigt<sup id="cite_ref-Rißler_1-9" class="reference"><a href="#cite_note-Rißler-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Bei den Pfeilerstaumauern gibt es die Kombination mit einer Bogenstaumauer, wenn in Talmitte ein breiterer Bereich überbrückt werden muss. Ein Beispiel dafür ist die <a href="Roselend-Talsperre" title="Roselend-Talsperre">Roselend-Talsperre</a> in Frankreich, die in Nordrichtung mit der Méraillet-Mauer eine Pfeilerstaumauern in Reinform darstellt.
</p><p>Die Kombination von Mauer und Damm ist beispielhaft die 400 m lange Bogenstaumauer des <a href="Stausee_Kops" title="Stausee Kops">Stausee Kops</a> in Österreich. Ihr Südende stützt sich an einem künstlichen Widerlager ab und die Lücke zwischen dem künstlichen Widerlager und dem Fels der Südseite des Tales wird mit einer gewöhnlichen Gewichtsstaumauer geschlossen.
</p><p><b>Bildergalerie sonstige Staumauern</b>
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-packed">
<li class="gallerybox" style="width: 182px">
<div class="thumb" style="width: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">DE: <a href="Urfttalsperre" title="Urfttalsperre">Urfttalsperre</a> in der <a href="Eifel" title="Eifel">Eifel</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 162px">
<div class="thumb" style="width: 160px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">AT: <a href="Stausee_Kops" title="Stausee Kops">Stausee Kops</a> Vorarlberg</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 181.33333333333px">
<div class="thumb" style="width: 179.33333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">FR: <a href="Roselend-Talsperre" title="Roselend-Talsperre">Roselend-Talsperre</a></div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Die <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Römer</a> bauten eine der ersten Bogenstaumauern im Vallon de Baume südlich von <a href="Saint-R%C3%A9my-de-Provence" title="Saint-Rémy-de-Provence">Saint-Rémy</a> in der Provence, Frankreich. Der <a href="Staudamm_von_Glanum" class="mw-redirect" title="Staudamm von Glanum">Staudamm von Glanum</a> war 12 m hoch, 18 m lang, 3,9 m dick und diente der Wasserversorgung der nahe gelegenen Stadt. Der Radius war 14 m und der Öffnungswinkel 73°. Sie bestand aus zwei Mauern mit einer Füllung dazwischen. 1891 wurde sie mit einem modernen Damm überbaut, es existiert nur noch eine Zeichnung.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der oströmische Historiker <a href="Prokopios_von_Caesarea" title="Prokopios von Caesarea">Prokop</a> beschreibt in seiner Architekturabhandlung eine <a href="Staudamm_von_Dara" class="mw-redirect" title="Staudamm von Dara">Bogenstaumauer in Dara</a>.
</p><p>Die um 540/550 n. Chr. erbaute Staumauer am Eisernen Tor in <a href="Antiochia_am_Orontes" title="Antiochia am Orontes">Antiochia am Orontes</a>, heute <a href="Antakya" title="Antakya">Antakya</a>, ist wahrscheinlich die älteste noch teilweise erhaltene Bogenstaumauer der Erde. Die Staumauer, eine Mischung aus Bogenstaumauer und Gewichtsstaumauer, war 17 m hoch und Teil eines Stadttores („Eisernes Tor“), das insgesamt 32 m hoch war.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Mongolen errichteten ebenfalls einige Bogenstaumauern, zum Beispiel die <a href="Kurit-Talsperre" title="Kurit-Talsperre">Kurit-Talsperre</a>.
</p><p>Die <a href="Fran%C3%A7ois-Zola-Talsperre" class="mw-redirect" title="François-Zola-Talsperre">François-Zola-Talsperre</a> von 1854 ist die erste moderne Bogenstaumauer der Erde. Eine weitere der ältesten bestehenden Bogenmauern Europas staut das Wasser des <i><a href="Lac_de_Montsalvens" title="Lac de Montsalvens">Lac de Montsalvens</a></i> im <a href="Kanton_Freiburg" title="Kanton Freiburg">Kanton Freiburg</a>. Sie wurde 1920 fertiggestellt.
</p><p>Weitere herausragende Bogenstaumauer-Bauwerke des 19. Jahrhunderts sind:
</p>
<ul><li>Mir Alam (Meer Allum, Meer Alum) Tank, Indien, 1804–1806<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Jones Falls, Kanada, 1831</li>
<li>Paramatta, Australien, 1856</li>
<li>75-Miles-Dam, Australien, 1880</li>
<li>Lithgow Nr. 1, Australien, 1896</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Staudamm" title="Staudamm">Staudamm</a></li>
<li><a href="Staustufe" title="Staustufe">Staustufe</a></li>
<li><a href="Wehr_(Wasserbau)" title="Wehr (Wasserbau)">Wehr (Wasserbau)</a></li>
<li><a href="Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Talsperren_der_Erde" title="Liste der größten Talsperren der Erde">Liste der größten Talsperren der Erde</a></li>
<li><a href="Liste_von_Talsperren_in_Deutschland" title="Liste von Talsperren in Deutschland">Liste von Talsperren in Deutschland</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Concrete_dams?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Staumauer</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geodz.com/deu/d/Staumauer">Staumauer</a> auf <i>geodz.com</i> (GeoDataZone), abgerufen am 24. März 2024</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-540-47857-7">Wasserbau Aktuelle Grundlagen - Neue Entwicklungen</a> Textbook 2006 auf <i>SpringerLink</i>, abgerufen am 24. März 2024</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-Rißler-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Rißler_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Rißler_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Rißler_1-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Rißler_1-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Rißler_1-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Rißler_1-5">f</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Rißler_1-6">g</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Rißler_1-7">h</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Rißler_1-8">i</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Rißler_1-9">j</a></sup></span> <span class="reference-text"> Peter Rißler: <cite style="font-style:italic">Talsperrenpraxis</cite>. Oldenbourg Verlag, München 1999, ISBN 3-486-26428-1.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Staumauer&rft.au=Peter+Ri%C3%9Fler&rft.btitle=Talsperrenpraxis&rft.date=1999&rft.genre=book&rft.isbn=3486264281&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=Oldenbourg+Verlag" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Spektrum-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Spektrum_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Spektrum_2-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Spektrum_2-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Spektrum_2-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Spektrum_2-4">e</a></sup></span> <span class="reference-text"> <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/staumauer/15591"><i>Lexikon der Geowissenschaften - Staumauer.</i></a> In: <i>spektrum.de.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 13. März 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AStaumauer&rft.title=Lexikon+der+Geowissenschaften+-+Staumauer&rft.description=Lexikon+der+Geowissenschaften+-+Staumauer&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.spektrum.de%2Flexikon%2Fgeowissenschaften%2Fstaumauer%2F15591"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-DIN10-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-DIN10_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-DIN10_3-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-DIN10_3-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">
DIN 19700, Teil 10 <i>Stauanlagen – Gemeinsame Festlegungen</i> Beuth-Verlag, Berlin Juli 2004</span>
</li>
<li id="cite_note-DIN-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-DIN_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-DIN_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">
DIN 4048, Teil 1 <i>Wasserbau, Begriffe.</i> Beuth-Verlag, Berlin 1987, Nr. 1.2.</span>
</li>
<li id="cite_note-DIN11-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-DIN11_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-DIN11_5-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-DIN11_5-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">
DIN 19700, Teil 11 <i>Stauanlagen – Talsperren</i> Beuth-Verlag, Berlin Juli 2004</span>
</li>
<li id="cite_note-atcold-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-atcold_6-0">↑</a></span> <span class="reference-text"> <span class="cite">R. Widmann: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://atcold.at/wp-content/themes/atcold_theme/dl-file.php?pub_id=634"><i>Die Talsperren Österreichs.</i></a> (PDF) Die Sicherheit von Talsperren. In: <i>atcold.at.</i> Österreichischer Wasserwirtschaftsverband, 1969,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 17. März 2024</span> (deutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AStaumauer&rft.title=Die+Talsperren+%C3%96sterreichs&rft.description=Die+Talsperren+%C3%96sterreichs&rft.identifier=https%3A%2F%2Fatcold.at%2Fwp-content%2Fthemes%2Fatcold_theme%2Fdl-file.php%3Fpub_id%3D634&rft.creator=R.+Widmann&rft.publisher=%C3%96sterreichischer+Wasserwirtschaftsverband&rft.date=1969&rft.language=DE"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Betonsperre-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Betonsperre_7-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://info.bml.gv.at/dam/jcr:64ac9595-01b1-4294-b6c6-a09cc7514bc7/RL%20Betonsperren%202016-11-18%20Final.pdf"><i>Richtlinie zum Nachweis der Tragsicherheit von Betonsperren.</i></a> (PDF) In: <i>bml.gv.at.</i> Österreichische Staubeckenkommission, November 2016,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 17. März 2024</span> (deutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AStaumauer&rft.title=Richtlinie+zum+Nachweis+der+Tragsicherheit+von+Betonsperren&rft.description=Richtlinie+zum+Nachweis+der+Tragsicherheit+von+Betonsperren&rft.identifier=https%3A%2F%2Finfo.bml.gv.at%2Fdam%2Fjcr%3A64ac9595-01b1-4294-b6c6-a09cc7514bc7%2FRL%2520Betonsperren%25202016-11-18%2520Final.pdf&rft.publisher=%C3%96sterreichische+Staubeckenkommission&rft.date=2016-11&rft.language=DE"> </span></span>
</li>
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/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090415044048/http://www.simscience.org/cracks/intermediate/arch_hist1.html"><i>Key Developments in the History of Arch Dams</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 15. April 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external free" href="https://structurae.net/en/structures/meer-alum-dam">https://structurae.net/en/structures/meer-alum-dam</a></i>. Der im Stadtgebiet von <a href="Hyderabad" class="mw-disambig" title="Hyderabad">Hyderabad</a> gelegene Stausee, früher Trinkwasserreservoir, heute Freizeitpark, ist benannt nach Mir Alam, 1804–1808 Premierminister des <a href="Hyderabad_(Staat)" title="Hyderabad (Staat)">Fürstenstaats Hyderabad</a>. Die Gründungsplakette nennt <i>S[amuel]. H. Russell Esq.r of the Corps of Engineers of the Madras Establishment</i> als Bauleiter, der auch die dortige britische Residenz entworfen hatte. <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://www.newindianexpress.com/cities/hyderabad/2020/sep/28/over-200-year-oldfoundation-stone-of-hyderabads-mir-alam-tank-found-broken-due-to-construction-2202958.html">[1]</a></span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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